Methodenpluralismus

Methodenpluralismus

„Es kommt immer drauf an…“

»In Coaching-Prozessen kann der Coach … vielfältige Rollen und Funktionen haben: die eines fachlichen Beraters, eines innovativen Impulsgebers, eines advocatus diaboli, Mahners und Warners, eines exzentrischen, durchaus kritischen Partners, der Unterstützung und Herausforderung gleichermaßen bietet. In „virtuellen bzw. mentalen scenarios“ ist er Mitspieler, Gegenspieler, Analyst, kokreativer Mitautor von Handlungsdrehbüchern und In- novationsentwürfen. In realen Problem- bzw. Konfliktsituationen, in denen er zu lösungsorierentierter Beratung oder Begleitung gebeten wird, ist er “interconnector“ von verschiedenen möglichen Positionen, zuweilen ist er „mediator“ für die Konfliktparteien. Immer geht es um eine Verbesserung der Kompetenz (Fähigkeiten, Wissen, concepts) und der Performanz (Fertigkeiten, Können, Skills) der Coachees« (Petzold, 1994)

Wer diese vielfältigen Rollen und Funktionen einnehmen will, muss ein breites Set an Interventionen, Methoden und Techniken zur Verfügung haben. Die Zeit der „heiligen Kühe“ ist in diesem Sinne auch endgültig vorbei. Ob und welche Methoden angebracht sind, entscheidet letztendlich der Klient, der Coach muss einige davon parat haben oder auch im jeweiligen Fall aus der Situation heraus entwickeln können.